Heute stellen wir Euch unseren Sous Chef Markus Biber vor, der vor kurzem seinen Meisterbrief erfolgreich bestanden hat.

Wir haben den 27-jährigen, nähe Dresden geborenen Koch ein bisschen genauer zu seinem Werdegang befragt, wie und warum er zum Kochen gekommen ist und was seine weiteren Ziele sind.

Wann hast Du mit dem Kochen begonnen und wie bist Du dazu gekommen?

Meine Kochlehre hab ich in 2009 begonnen, ausgelernt war ich dann 2012. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich auch schon an diversen Schüler-Koch-Wettbewerben im Landkreis teilgenommen. Die Liebe zum Kochen entdeckte ich über meine Hauswirtschaftslehrerin, die auch unsere Betreuerin der Kochwettbewerbe war. In der Kindheit habe ich natürlich auch immer gerne meiner Mutter und Oma über die Schulter geschaut.

Was kochst Du am Liebsten? 

Schmorgerichte sind eine meiner Lieblingsgerichte. Auch diverse „alte“ Techniken, wie z.B. Räuchern und Fermentieren betreibe ich sehr gerne.

Was ist Dein Lieblingsgericht?

Mein absolutes Lieblingsgericht bzw. meine Henkersmahlzeit wäre wahrscheinlich der marinierte Matjeshering mit Buttermilch, Apfel und Salzkartoffeln, so wie ihn meine Oma früher gemacht hat.

Wo hast du gearbeitet bevor Du im Donisl angefangen hast?

Ich habe meine Ausbildung an der privaten Hotelfachschule Schloss Albrechtsberg in Dresden absolviert, bin danach nach München gekommen und habe mich innerhalb von drei Jahren im 4-Sterne Superior Hotel Pullmann Munich vom Jungkoch zum Sous Chef hochgearbeitet. Auf Empfehlung eines ehemaligen Kollegen habe ich zur Eröffnung in den Donisl gewechselt.

Warum arbeitest Du so gerne im Donisl?

Die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen erfolgt zielführend und miteinander anstatt wie in anderen Betrieben meist gegeneinander. Wir haben ein gutes Betriebsklima und flache Hierarchien. Ich kann mich in meinem Aufgabenbereich, wie z.B. die wechselnden Saisonkarten kreativ austoben. Es ist zudem ein sehr familiäres Unternehmen und der Kontakt zum Vorgesetzten und Inhaber ist freundschaftlich.

Was war Deine größte Herausforderung bisher?

Die größte Herausforderung bis jetzt war wohl von einen auf den anderen Tag in einem 4* Hotel mit 337 Zimmern auf einmal mit 23 Jahren alleine für die Küchenleitung verantwortlich zu sein, inklusiver voller Kosten- und Personalverantwortung.

Was würdest Du Dir wünschen, für was der Donisl in München bekannt werden soll?

Ein Anspruch an Saisonalität und Regionalität, sowie natürlich die beste Schweinshaxe in der Stadt.

Was sind Deine nächsten Ziele?

Eine Weiterbildung zum Hotelbetriebs-Wirt und/ oder Biersommelier.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Wir freuen uns natürlich, wenn Du uns noch ganz lang in unserer Küche erhalten bleibst und gratulieren nochmal einmal herzlich zum bestandenen Meisterbrief :-).